The KIM Technology Watch Report: http://metadaten-twr.org

Archive for the ‘Data model’ Category

Öffentliches Stellungnahmeverfahren zur “MADS/RDF ontology”

Wednesday, December 15th, 2010 by tobiassteinke

Auf verschiedenen E-Mail-Listen ist am 19. November 2010 auf die Veröffentlichung der “MADS/RDF ontology” hingewiesen worden. Diese ist von der Library of Congress entwickelt worden, um im Bereich der Bibliotheken und anderer Informationseinrichtungen (Museen, Archive, etc.) ein Datenmodell für Normdaten und kontrollierte Vokabularien zur Verfügung zu stellen. Bis zum 14 Januar 2011 ist es möglich, über die Mailingliste zu MODS Rückmeldungen und Kommentare zu geben.

Die MADS/RDF-Ontologie basiert auf MADS, dem “Metadata Authority Description Schema”. Damit ist eine Möglichkeit geschaffen, herkömmliche bibliothekarische Normdaten in RDF abzubilden und so Bezüge zu Semantic-Web-Anwendungen und Linked-Data-Projekten herzustellen. Ein enger Bezug zu SKOS ist durch ein Mapping gegeben.

Bei MODS (”Metadata Object Description Schema”) und MADS handelt es sich um XML-orientierte Weiterentwicklungen des MARC21-Formates, einerseits des Teilformats für bibliografische Daten, “MARC Bibliographic”, andererseits des Teilformates für Normdaten, “MARC Authority”. Beide Teilformate liegen seit Oktober 2008 auch in einer deutschsprachigen Fassung vor.

MADS/RDF ontology: http://www.loc.gov/standards/mads/rdf/
MODS-E-Mail-Liste: http://listserv.loc.gov/listarch/mods.html
MODS: http://www.loc.gov/standards/mods/
MADS: http://www.loc.gov/standards/mads/
Deutsche Version von MARC Bibliographic und MARC Authority: http://www.d-nb.de/standardisierung/formate/marc21.htm

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MOF

Monday, September 22nd, 2008 by Bernhard Haslhofer

Autor: Bernhard Haslhofer, Universität Wien, bernhard.haslhofer@univie.ac.at

Abstract
Die Verwendung unterschiedlicher Datenmodelle und Schema-Definitionssprachen führt bei institutionellen Metadaten-Systemen zu Inkompatibilität mit anderen Systemen. Die Meta Object Facility (MOF), ein Standard der ursprünglich der Domäne des Model Driven Engineerings entstammt und deshalb hauptsächlich mit der Unified Modeling Language (UML) in Verbindung gebracht wird, bietet einen Weg, diese Inkompatibilitäten zu überbrücken. Dieser Beitrag bietet eine kurze Einführung in die MOF-Grundkonzepte und analysiert, wie und in welchem Ausmaß MOF Interoperabilität zwischen Systemen herstellen kann.

The Meta Object Facility (MOF)1 is a standardized metadata management framework to enable the interoperability of model and metadata driven systems. It originates from the domain of Model Driven Engineering and is widely known as the modeling language in which the Unified Modeling Language (UML)2 has been specified. However, in the course of time it has become an Object Management Group (OMG) standard that can be used to establish a certain degree of interoperability among any metadata systems such as metadata repositories or digital library applications. (more…)

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