The KIM Technology Watch Report: http://metadaten-twr.org

Archive for the ‘Metadata format’ Category

Nutzung von Autorenwerkzeugen zur Erfassung interoperabler Metadaten. KIM Bericht

Wednesday, July 27th, 2011 by traugottkoch

Autor: Alexander Haffner, Deutsche Nationalbibliothek, A.Haffner@dnb.de

Die Möglichkeiten der Generierung von Metadaten in Werkzeugen zur digitalen Dokumentenerstellung und -verarbeitung werden in einem Bericht (http://www.kim-forum.org/material/zertifizierung/dokumentenverarbeitungprozesse.htm) des DFG geförderten Projekts KIM Kompetenzzentrum Interoperable Metadaten (http://www.kim-forum.org/) untersucht. Eine Anreicherung von Dokumenteigenschaften während der Dokumentenerstellung mit einem Autorenwerkzeug kann die Auffindbarkeit digitaler Dokumente im Web und die Nachnutzung von Metadaten verbessern.

Hierzu werden Metadaten verwandt, mit deren Hilfe maschinell auf den Dokumenteninhalt, den Autor sowie Themengebiete rückgeschlossen werden kann. Der Einsatz weit verbreiteter und interoperabler Metadatenstandards für diesen Zweck ermöglicht die Interpretation der Dokumenteigenschaften durch eine Vielzahl von heterogenen Systembetreibern. Es liegt nahe, diese Metadaten bereits durch den Autor in den Dokumentenver- und -erarbeitungsprozess einfließen zu lassen, da er der entscheidende Wissensträger für die entstehende Publikation ist. Aus diesem Grund wurden drei weitverbreitete Dokumentenformate und die zugehörigen, marktführenden Autorenwerkzeuge (Microsoft Office, OpenOffice.org, Adobe Acrobat) hinsichtlich ihrer Funktionalität und ihrer Gebrauchstauglichkeit zur Integration interoperabler Metadaten in Dokumenten untersucht.

Für die Auffindbarkeit und Nutzbarkeit einer Publikation im Web ist die Qualität der Metadaten von großer Bedeutung. Der Bericht definiert Qualitätskriterien für die Integration interoperabler Metadaten in Dokumenten und ermittelt Funktionen von Autorenwerkzeugen, die für die Generierung dieser Metadaten durch einen Produzenten relevant und somit für die Auswahl des zu verwendenden Autorenwerkzeuges ausschlaggebend sind.

Die Qualitätskriterien werden ausführlich beschrieben und eine Checkliste zur Evaluation von Dokumentenformaten und Autorenwerkzeugen in Hinsicht auf ihre Eignung für die Erfassung und den Transfer von Metadaten während des Dokumentenerstellungssprozesses bereitgestellt. Diese Checkliste, in Verbindung mit dem vorliegenden Bericht, kann Auswahl und Bewertung von Autorenwerkzeugen unterstützen.

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“Bibliographic Framework Initiative”

Wednesday, May 25th, 2011 by Reinhold Heuvelmann

Die Library of Congress hat gestern auf ihrer Website mitgeteilt, dass infolge der technischen und anderer Rahmenbedingungen, und zeitgleich mit den Entwicklungen rund um den neuen Erschließungsstandard RDA, die zukünftigen Strukturen und Prozesse der bibliografischen Arbeit neu betrachtet werden müssen. Dies beinhaltet auch Überlegungen hinsichtlich des Datenformats MARC 21.

Deanna Marcum, Associate Librarian for Library Services der Library of Congress, leitet die neue Initiative, deren Aufgabe es ist, die aktuellen und künftigen Umgebungsparameter zu analysieren, und zu identifizieren, was für die Bibliotheksbenutzer wichtig ist. Dabei sollen unter anderem verschiedene Datenformate (einschließlich MARC 21) daraufhin untersucht werden, welche der dort festgelegten Aspekte erhalten bleiben sollen, mit dem Ziel, diese hin zu einem zukunftsfähigen Format weiterzuentwickeln. Es ist weiterhin geplant, mit dem Semantic Web und den Linked-Data-Prinzipien zu experimentieren, um deren Potenzial für die Bibliothekswelt zu erkunden und um zu identifizieren, was getan werden muss, um dieses Potenzial auszuschöpfen. Neben einigen  anderen Punkten soll explizit auch darüber nachgedacht werden, wie bereits vorhandene Daten künftig in neue Systeme überführt werden können.

Unter der Adresse <http://www.loc.gov/marc/transition> “Bibliographic Framework Transition Initiative” finden Sie die vollständige Mitteilung “Transforming our Bibliographic Framework” im Wortlaut.

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New W3C working group to update and extend Resource Description Framework (RDF)

Tuesday, April 26th, 2011 by tombaker

A new RDF Working Group, chartered to update the 2004 Recommendations for W3C’s Resource Description Framework, recently held its first face-to-face meeting in Amsterdam. Focusing on priorities established at a June 2010 workshop, the new working group aims at updating and extending the 2004 specification without disrupting existing usage.

The working group is currently discussing an extension to RDF to provide support for “multiple graphs and graph stores”, sometimes known as “named graphs”. The group has yet to settle on terminology, noting that the term “graph” has been overloaded, referringly variously to a (mutable) container for triples, to an immutable snapshot thereof, or to a serialization of a snapshot. The goal is to clarify which of these types of “graph” should have identifiers while ensuring that the term is used in a way consistent with the SPARQL query language. The outcome of this effort will inform a revision of the popular, user-friendly Turtle syntax, possibly with support for “quads” (i.e., triples extended with additional contextual information).

Another major goal of the working group is to standardize the use with RDF of JavaScript Object Notation (JSON) — a lightweight, human-readable data interchange format popular among Web application developers as an alternative to XML. The group has identified three existing and potential uses of JSON in exchanging RDF data: for expressing RDF graph structures, for exposing RDF data to JavaScript developers through APIs, and — more challengingly but with potentially higher impact — as a simple format that Web developers might use to expose data for consumption by RDF tools without needing to engage with the underlying RDF triple model.

Before the end of its charter in January 2013, the group will undertake “clean-up” actions, such as marking lesser-used and less-well-understood features of RDF as “archaic”. Progress of the working group can be tracked on their wiki and mailing list.

Working Group wiki: http://w3.org/2011/rdf-wg/wiki/Main_Page
Working Group charter: http://w3.org/2010/09/rdf-wg-charter.html
Working Group mailing list: http://lists.w3.org/Archives/Public/public-rdf-wg/
2004 RDF Recommendation: http://www.w3.org/standards/techs/rdf#w3c_all
2010 RDF Workshop: http://www.w3.org/2001/sw/wiki/RDF/NextStepWorkshop
2011 Face-to-Face: http://www.w3.org/blog/SW/2011/04/15/rdf_working_group_meets_face_to_face_in_

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Das PREMIS-Metadatenmodell für digitale Langzeitarchivierung: Stand der Entwicklung

Monday, February 28th, 2011 by tobiassteinke

Autor: Karsten Huth, Sächsisches Staatsarchiv (Stand März 2011)

Abstract:
Seit der Veröffentlichung 2005 ist PREMIS einer der wichtigsten Standards zur Langzeitarchivierung. Der Artikel beschreibt die wichtigsten Veränderungen bei den bisher erfolgten Revisionen. (more…)

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Öffentliches Stellungnahmeverfahren zur “MADS/RDF ontology”

Wednesday, December 15th, 2010 by tobiassteinke

Auf verschiedenen E-Mail-Listen ist am 19. November 2010 auf die Veröffentlichung der “MADS/RDF ontology” hingewiesen worden. Diese ist von der Library of Congress entwickelt worden, um im Bereich der Bibliotheken und anderer Informationseinrichtungen (Museen, Archive, etc.) ein Datenmodell für Normdaten und kontrollierte Vokabularien zur Verfügung zu stellen. Bis zum 14 Januar 2011 ist es möglich, über die Mailingliste zu MODS Rückmeldungen und Kommentare zu geben.

Die MADS/RDF-Ontologie basiert auf MADS, dem “Metadata Authority Description Schema”. Damit ist eine Möglichkeit geschaffen, herkömmliche bibliothekarische Normdaten in RDF abzubilden und so Bezüge zu Semantic-Web-Anwendungen und Linked-Data-Projekten herzustellen. Ein enger Bezug zu SKOS ist durch ein Mapping gegeben.

Bei MODS (”Metadata Object Description Schema”) und MADS handelt es sich um XML-orientierte Weiterentwicklungen des MARC21-Formates, einerseits des Teilformats für bibliografische Daten, “MARC Bibliographic”, andererseits des Teilformates für Normdaten, “MARC Authority”. Beide Teilformate liegen seit Oktober 2008 auch in einer deutschsprachigen Fassung vor.

MADS/RDF ontology: http://www.loc.gov/standards/mads/rdf/
MODS-E-Mail-Liste: http://listserv.loc.gov/listarch/mods.html
MODS: http://www.loc.gov/standards/mods/
MADS: http://www.loc.gov/standards/mads/
Deutsche Version von MARC Bibliographic und MARC Authority: http://www.d-nb.de/standardisierung/formate/marc21.htm

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